Ich möchte Ihnen anhand dreier Kategorien aufzeigen, mit wem Sie es zu tun haben. Sie können sich im Folgenden vertraut damit machen, wie ich die Welt sehe, wer ich bin und was meine Kernanliegen sind. Es würde mich sehr freuen, wenn Sie sich mit mir und meinen Anliegen auseinandersetzen. Sehr gerne können Sie mich bei Fragen kontaktieren.

Zunächst sehen Sie eine Kurzversion. Anschließend finden Sie eine Langversion.

Mein Blick auf die Welt – Warum ich mich politisch engagiere

  • Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
  • Die Welt ist menschengemacht.
  • Wir können heute die zentralen Herausforderungen unserer Zeit meistern. Aber ich weiß nicht, ob wir das noch in zwanzig Jahren können.
  • Ich will meinen Beitrag leisten.

Mein Werdegang – Wer ich bin

  • Hohenlohe ist meine Heimat.
  • In Heidelberg habe ich zunächst zwei Semester Jura studiert. Dann habe ich das Studienfach gewechselt, um Lehrer zu werden.
  • Aktuell bin ich als Lehrer mit den Fächern Mathematik, Gemeinschaftskunde und Wirtschaft am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Crailsheim tätig.
  • Ich bin seit vielen Jahren in vielen Ämtern ehrenamtlich aktiv.

Meine Kernanliegen – Was wir tun sollten

  • Klima- und Artenschutz sozial gestalten
  • Faire Lebensbedingungen und -chancen
  • Die Digitalisierung soll den Menschen dienen
  • Upgrade für die Demokratie

Lassen Sie uns die aktuellen Chancen nutzen!

  • In Krisen gibt es auch Chancen.
  • Lassen Sie uns nicht zurückfallen in alte Muster.
  • Wir brauchen mehr ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit.

Mein Blick auf die Welt – Warum ich mich politisch engagiere

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Dieser Satz galt zu allen Zeiten. Heute gilt dieser Satz umso mehr. Der Mensch dominiert diesen Planeten. Wissenschaftler haben bereits ein neues Erdzeitalter ausgerufen, das Zeitalter des Menschen, das sogenannte Anthropozän. Der Mensch lebt auf allen Kontinenten. Er hat seine Siedlungen, Leitungen und Straßen gebaut, wo er wollte. Die Welt ist menschengemacht und damit politisch gestaltbar. Wir sind Krieg, Armut und Naturkatastrophen nicht hilflos ausgesetzt. Vielmehr können wir uns ihnen entgegenstellen bzw. ihren Ausbruch in vielen Fällen bewusst verhindern. Dazu brauchen wir Antworten auf  die Fragen: Wie soll die Welt aussehen? Wie wollen wir leben?

In den nächsten Jahren gilt es viele, zentrale Herausforderungen zu bewältigen: die Corona-Pandemie, die Klimakrise, die zunehmenden sozialen Verwerfungen, die Digitalisierung und die immerwährende Verteidigung der Demokratie. Da kann man sich schnell ohnmächtig fühlen. Aber ein afrikanisches Sprichwort lautet: „Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ Ich möchte eine dieser Personen an einem dieser Orte sein, die viele Dinge tut.

Ich möchte dazu beitragen, die Welt ein Stück besser zu machen. Ich will meinen Beitrag leisten. Wir können heute die Klimakrise stoppen. Wir können heute den Abstand zwischen arm und reich verringern. Wir können heute die Digitalisierung so gestalten, dass sie den Menschen dient. Aber ich weiß nicht, ob wir das noch in zwanzig Jahren können. Und das treibt mich um. Jedenfalls will ich in einigen Jahrzehnten nicht dastehen und hören: „Ihr hattet damals noch die Möglichkeit dieses Chaos abzuwenden. Ihr wusstet es. Wo warst du? Was hast du getan?“ Dann will ich zumindest sagen können: „Ich habe mich nicht auf das Sofa gelegt. Ich habe nicht geschaut, dass mein Kontostand steigt. Ich habe nicht Urlaub an Urlaub gereiht. Sondern ich war hier und ich habe gekämpft!“

Mein Werdegang – Wer ich bin

Mein Name ist Kevin Leiser. Ich bin 27 Jahre alt und ich kandidiere hier in Schwäbisch Hall – Hohenlohe bei der SPD für den Deutschen Bundestag. Für diese Herausforderung bin ich gut gerüstet: Zwei Semester Jura, Gymnasiallehrer in Mathematik, Politik und Wirtschaft, ehemaliger Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung, Gemeinderat, Stellvertretender Bürgermeister, Kreisrat, strukturiert, belastbar, produktiv, lernbereit. Ob ich zu jung bin? Dazu ein Zitat von Helmut Schmidt: „Wer in die Politik gehen will, soll einen Beruf gelernt und ausgeübt haben, in den er jederzeit zurückkehren kann, denn nur so kann er sich seine Unabhängigkeit bewahren.“ Ich kann jederzeit zurück in meinen Beruf. 

Hohenlohe ist meine Heimat. Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Hier habe ich auf den Sportplätzen rauf und runter Fußball gespielt. Meine Familie, meine Freunde, mein soziales Leben; das alles habe ich in Hohenlohe. Außerdem ist Hohenlohe wunderschön. Andere machen hier Urlaub. Wir leben hier. Die Dichte an Weltmarktführern ist Zeichen wirtschaftlicher Stärke. Die Infrastruktur ist gut, aber ausbaufähig. Diese wundervolle Region politisch vertreten zu dürfen, wäre mir eine große Ehre.

Meine Kernanliegen – Was wir tun sollten

Aktuell scheinen mir vier Themenfelder von besonderer Bedeutung zu sein: Klima- und Artenschutz, faire Lebensbedingungen und -chancen, Digitalisierung sowie ein Upgrade für unsere Demokratie.

Klima- und Artenschutz: Wenn die Klimakrise weiter Fahrt aufnimmt und die Artenvielfalt weiter schwindet, zerstören wir nicht nur diesen herrlichen Planeten, sondern gleichzeitig auch unsere Lebensgrundlagen. Ein friedliches Zusammenleben wird nicht mehr möglich sein. Auseinandersetzungen zwischen den Völkern drohen. Der Kampf um soziale Gerechtigkeit wird härter. Wir haben zwar schon einiges erreicht: Mit dem Pariser Klimaabkommen hat sich die Staatengemeinschaft verpflichtet, die Temperaturerwärmung zu begrenzen. Deutschland hat unter starkem Einsatz der SPD ein Klimaschutzgesetz beschlossen mit verbindlichen Reduktionszielen für jedes Ressort. Wir haben eine CO2-Steuer eingeführt. Aber diese Vorhaben sind nicht ambitioniert genug. In Sibirien taut der Permafrostboden auf, das Arktische Eis schmilzt und die Meere versauern. Deutschland sollte vorangehen. Wir brauchen einen schnelleren Ausbau von erneuerbaren Energien, die CO2-Steuer sollte angehoben werden, die soziale Komponente muss gestärkt werden. Das ist soziale Klimapolitik.

Beim Artenschutz gilt ein Motto: Flächen, Flächen, Flächen. Der WWF fordert in den nächsten zehn Jahren 30% der Land- und Meeresfläche unter Schutz zu stellen. Das ist eine Mammutaufgabe für alle Staaten. Unsere Solidarität für weniger starke Länder ist gefordert. In Deutschland müssen alle Beteiligten an einen Tisch gebracht werden: Umweltschützer, Landwirte und Verbraucher, um Lösungen zu finden. Wir brauchen Solidarität für eine soziale Umweltpolitik.

Faire Lebensbedingungen und -chancen: Lassen Sie uns ein kleines Gedankenexperiment machen. Nehmen wir mal an, in Deutschland leben 100 Menschen. Gemeinsam haben wir ein Vermögen von 100 Euro. Jetzt übertragen wir noch die Vermögensverteilung von der Realität auf dieses Modell. Dann sieht das so aus: Die reichste Person hat ein Vermögen von 35 Euro. Die reichsten zehn Personen besitzen zusammen 67 Euro. Das meiste Geld ist schon weg. Und für die ärmeren 50 zusammen bleiben gerade mal 3 Euro. Das ist die Vermögensverteilung in Deutschland. Und der Abstand vergrößert sich weiter. Das ist eine schreiende Ungerechtigkeit!

Wirklich große Vermögen werden nur selten selbst erarbeitet. Sie werden viel häufiger vererbt, leistungslos. Das gilt es zu ändern. Mir geht es nicht um die Enteignung mittelständischer Betriebe oder die Verstaatlichung von Omas Häuschen. Mir geht es um die Superreichen. Es ist genug Geld da. Das Geld ist nur völlig falsch verteilt.

Und dieses Geld brauchen wir dringend für Wohnungen für Krankenhäuser im ländlichen Raum, für ein warmes Mittagessen unserer Schüler, für Straßen, Brücken und Breitband, für Forschung, Entwicklung und Bildung, und für erneuerbare Energien. Den Reichsten tut‘s nicht weh, aber allen ist geholfen. Und der Abstand in der Gesellschaft zwischen arm und reich könnte ein wenig kleiner werden. 

Digitalisierung: „Die Digitalisierung revolutioniert unser Leben und unsere Arbeitswelt – und das in rasendem Tempo. (…) Mit diesen rasanten Entwicklungen gehen tiefgreifende gesellschaftliche und politische Herausforderungen einher.“ So führt die Friedrich-Ebert-Stiftung in ihre jüngste Studie zur Digitalisierung in Deutschland ein. Die Kernaussagen lauten: Ja, die technologische Entwicklung birgt einen hohen Nutzen. Ja, das Leben in Deutschland wird durch die Digitalisierung nachhaltig verbessert. Aber die allermeisten Befragten haben nicht den Eindruck, dass bei der technischen Entwicklung die Bedürfnisse der Menschen im Fokus liegen. Hier müssen wir ansetzen und die Rahmenbedingungen so gestalten, dass die Gratwanderung zwischen technischem Fortschritt und den Bedürfnissen der Menschen gelingt.

Dazu gilt es europäische Anbieter von Hard- und Software gezielt so fördern. So schaffen wir die Grundlage für eine unabhängige, transparente und faire Digitalisierung. Wir sollten die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen stärken und innerbetriebliche Mitbestimmungsrechte verbessern. Erfolgreiche Digitalisierung ist nur mit und nicht gegen die Beschäftigten zu realisieren. Doch wir werden nicht jeden Arbeitsplatz in seiner gegenwärtigen Ausgestaltung erhalten können. Deshalb sollte das Recht auf Weiterbildung gestärkt und das Arbeitslosengeld Q eingeführt werden. Wer sich während seiner Erwerbstätigkeit weiterbilden möchte, der soll hierzu ein Recht erhalten. Wird jemand arbeitslos, soll er sich während der Arbeitslosigkeit fortbilden oder einen Berufsabschluss nachholen können. Diese Zeit darf nicht auf die Arbeitslosenzeit angerechnet werden. Kein Leben soll durch ausfallendes Einkommen zerbrechen. Im Gegenteil, die Qualifizierungsmaßnahmen müssen ausgerichtet sein auf Arbeit in einer digitalisierten Arbeitswelt und auf Arbeit in grünen Branchen. So kann Qualifizierung der Schlüssel zu einem gelingenden Strukturwandel werden. Die Menschen und die Regionen erhalten eine Perspektive.

Upgrade für die Demokratie: Demokratie ist anstrengend. Sie macht Arbeit. Aber Demokratie ist die beste Erfindung der Menschheit. Wir sprechen Probleme an, diskutieren und stimmen ab ohne autoritäre Bestimmer, Lügner und ohne uns die Köpfe einzuschlagen. Wer unsere Demokratie stürzen will, dem gilt es ganz klar die rote Karte zu zeigen. Da gibt es mit mir keine Kompromisse. Aber ich bin davon überzeugt, dass sich die Demokratie wandeln muss. Unsere Gesellschaft ist heute eine andere als zu Beginn der Bundesrepublik. Mehr Mitbestimmung, mehr Transparenz sind gefordert. Wir brauchen ein Lobbyregister, damit jedermann einsehen kann, wer wann und wie oft mit welchem Abgeordneten spricht. Und wir brauchen einen legislativen Fußabdruck. So wird transparent, woher die Gesetztestexte stammen und wie sie zustande kamen. Vor allem sollten wir auf Bundesebene Volksbegehren und Volksentscheide einführen. Bürgerinnen und Bürger sollen über Sachthemen mitentscheiden. 

Lassen Sie uns die aktuellen Chancen nutzen

Wir alle wünschen uns: Unser Zusammenleben sollte möglichst bald wieder „normal“ werden. Mit normal meine ich, dass hoffentlich bald Abstands-, Masken- und Hygienepflichten wieder wegfallen, dass man sich wieder persönlich treffen kann, dass nicht mehr so viel improvisiert werden muss. Aber ich möchte nicht, dass wir in allem in alte Muster zurückfallen. Es muss nicht immer mehr werden. Wir müssen nicht auch noch das letzte Prozent an Produktivität heben. Wir sollten mehr Nachhaltigkeit leben. Mehr ökonomische Nachhaltigkeit. Mehr ökologische Nachhaltigkeit. Mehr soziale Nachhaltigkeit. Weniger Eigensinn, mehr Gemeinwohl. Lasst uns diese Chance nutzen!